Ein Prüfauftrag beginnt im Fahrzeug, deshalb entscheidet sich brauchbare Prüftechnik für Prüfdienstleister zuerst an Gewicht, Rüstzeit und Robustheit. Mobile Zählerprüftechnik muss am Zählerschrank dieselbe Aussagekraft liefern wie ein fest installierter Prüfplatz. Fehlt dieser Nachweis, wird der Termin beim Kunden zum Zeitverlust.

Sie kombinieren im Feldeinsatz tragbare Prüfzähler der MT-Serie mit einer transportablen Quelle. Die Geräte erreichen Genauigkeitsklassen von 0,2 bis 0,02 und decken damit auch Prüflinge ab, die selbst in Klasse 0,2 arbeiten. Transportable Quellen simulieren Lasten bis 120 A und 500 V, sodass sich Zähler unabhängig von der vorgefundenen Netzlast belasten lassen. Fotoelektrische und Infrarot-Tastköpfe nehmen die Prüfimpulse berührungslos ab, ein Eingriff in die Verdrahtung entfällt.

Robustheit bestimmt die Wirtschaftlichkeit im Alltag. Geräte im täglichen Außendienst erleben Erschütterungen, Feuchtigkeit und Temperatursprünge, die ein Laborgerät nie sieht. Tragbare Zählerprüftechnik ist ein Investitionsgut und kein Verbrauchsmaterial, entsprechend konservativ legt ZERA Gehäuse, Steckverbinder und Kalibrierstabilität aus. Gefertigt wird in Königswinter, seit 1920.

Zählerprüfung

Tragbare Prüfzähler

Tragbare Quellen

Tragbare Prüfsysteme

Stationäre Zählerprüftechnik AC

Stationäre Zählerprüftechnik DC

Referenznormale

STM6291

Kommunikationsmodul für TK2020-02

DSA400

Anzeigeeinheit

TK117

Infrarot-Tastkopf Für elektronische Zähler  

STM6220

Kommunikationsmodul IR

COM3003 [DC]

Komparator Phasen: 3 Genauigkeitsklasse: 0.008 (AC) / 0.04 (DC)

ICT123

Isolierender Stromwandler max. 120 A, 1:1

Funktionsprüfung

FMT - Halbautomatisches Prüfsystem Funktionsprüfung von Energiezählern 1 bis 9 Messplätze

TK326

Fotoelektrischer Tastkopf Für Ferrariszähler oder elektronische Zähler mit LED

STM6200

Kommunikationsmodul CL0

MTS380

Quellensystem Genauigkeitsklasse: 0.02 Ausgangsleistung U: 3x 1500 VA Ausgangsleistung I: 3x 5600 VA

Mehrplatz-Prüfstand DC

Prüfstand mit 3 oder mehr Messplätzen DC-Messung

STM6290

Kommunikationsmodul für Basiszähler

Im Auftrag von Netzbetreibern die Zählerprüfung vor Ort übernehmen

Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und Stadtwerke vergeben Prüfleistungen zunehmend nach außen. Für Sie als Dienstleister heißt das Zählerprüfung vor Ort, oft an mehreren Zählerplätzen pro Tag. Die Zählerprüfung folgt dabei denselben metrologischen Regeln wie im stationären Prüffeld, nur unter deutlich schlechteren Bedingungen.

Typische Aufträge reichen von der Befundprüfung einzelner Geräte über Stichproben ganzer Lose bis zur Kontrolle von Wandlermessungen. Ein mobiles Zählerprüfgerät erfasst Wirk- und Blindenergie, Anlaufverhalten sowie Registerfortschritt. Belastbar wird das Ergebnis erst über die Fehlerkurve im gesamten Lastbereich, nicht über den Einzelwert bei Nennstrom. Bei Wandlermessungen kommt die Bewertung von Übersetzungs- und Winkelfehler hinzu, die den Gesamtfehler der Messeinrichtung oft stärker prägt als der Zähler selbst.

Jede Messung muss belegbar bleiben. Prüfprotokolle mit Zeitstempel, Gerätenummer und Kalibrierstatus sind gegenüber dem Auftraggeber die eigentliche Leistung, denn ein Zahlenwert allein trägt keine Beweiskraft. Kommt Jahre später eine Reklamation, entscheidet allein die Protokolllage. Diese Dokumentation sollte Prüftechnik für Prüfdienstleister automatisch erzeugen, statt sie dem Monteur am Ende eines langen Tages zu überlassen.

Prüftechnik für Prüfdienstleister in der Zählerprüfung richtig auslegen

Der Begriff Prüfdienstleister ist doppelt belegt. Wenn Elektrotechniker ihn verwenden, meinen sie meist die wiederkehrende Prüfung ortsveränderlicher Betriebsmittel. In der Energiewirtschaft geht es dagegen um Elektrizitätszähler. Prüftechnik für Prüfdienstleister in der Zählerprüfung stellt deshalb ganz andere Anforderungen, vor allem an Genauigkeitsklasse und Rückführbarkeit der Messkette.

Vor der Anschaffung steht die Frage nach der Systemtiefe. Ein einzelnes Gerät genügt, solange Sie ausschließlich Direktanschlusszähler kontrollieren und die vorhandene Netzlast als Prüflast akzeptieren. Sobald definierte Lasten gefahren, Fehlerkurven aufgenommen oder Kommunikationsschnittstellen ausgelesen werden, verschiebt sich die Rechnung deutlich. Auch die Zahl der Prüfungen je Tag zählt, denn Rüstzeit summiert sich über ein Auftragsjahr spürbar. Die Übersicht ordnet die drei üblichen Ausbaustufen nach Einsatzprofil:

Ausbaustufe Aufbau Typischer Einsatz Grenze
Prüfgerät tragbarer Prüfzähler, Netzlast als Quelle Befundprüfung, Plausibilitätskontrolle keine definierte Last einstellbar
Prüfsystem Prüfzähler und Quelle kombiniert Fehlerkurve über den Lastbereich, Wandlermessung begrenzte Zahl paralleler Messplätze
Stationärer Prüfstand Quelle, Messplätze, Prüfsoftware Losprüfung im eigenen Prüfraum ortsgebunden, höhere Investition

Ein Zählerprüfsystem deckt den größten Teil der Auftragslage ab, weil es unabhängig von der vorgefundenen Netzlast arbeitet und reproduzierbare Prüfpunkte erlaubt. Für Dienstleister mit eigenem Prüfraum lohnt sich die Kombination, mobil beim Kunden und stationär für Lose, die im Werkstattbetrieb schneller abgearbeitet sind. Ausgebaute Zähler landen dann ohnehin auf dem Prüfstand.

Prüfzähler mieten für Auftragsspitzen und befristete Projekte

Auftragsspitzen lassen sich selten planen. Bringt ein Rahmenvertrag kurzfristig mehrere hundert zusätzliche Zählerplätze, können Sie Prüfzähler mieten. Das bindet kein Kapital in Geräten, die nach Projektende stillstehen. ZERA unterhält dafür einen Mietgeräte-Pool mit kalibrierten Geräten aus dem laufenden Programm. Die Mietgeräte entsprechen den Seriengeräten, Ihr Personal arbeitet also mit derselben Bedienlogik wie am eigenen Bestand.

Sobald die Geräte dauerhaft laufen, dreht sich die Rechnung um. Dann sollten Sie Prüfzähler kaufen, denn die Kalibrierhistorie bleibt lückenlos im eigenen Haus und lässt sich jederzeit vorlegen. Miete verschafft Zeit für diese Entscheidung, ohne den laufenden Auftrag zu gefährden.

Beide Wege schließen sich nicht aus. Viele Dienstleister betreiben einen festen Gerätestamm und stocken saisonal auf, etwa vor Ablauf größerer Eichfristen oder beim Rollout intelligenter Messsysteme. Der Bestand wächst so mit dem Auftragsvolumen, ohne dass Sie Prüftechnik für Prüfdienstleister im Voraus für den größten denkbaren Auftrag dimensionieren müssen. Das senkt das Risiko bei befristeten Ausschreibungen.

Rückführbare Kalibrierung Ihrer Prüfzähler auf nationale Normale

Jeder Messwert steht und fällt mit dem Gerät, das ihn erzeugt hat. ZERA betreibt in Königswinter ein DAkkS-akkreditiertes Labor, dessen Kalibrierung auf die PTB rückführbar ist. Erst diese Kette macht aus einer Messung einen Nachweis, der gegenüber Auftraggebern und Aufsichtsbehörden Bestand hat.

Rekalibrierung kostet Standzeit, das gehört zur ehrlichen Kalkulation. Planbar wird sie über feste Intervalle und ein dokumentiertes Messunsicherheitsbudget, das die Grenzen des eigenen Prüfmittels benennt. Für die Dauer der Kalibrierung fehlt das Gerät im Einsatz, weshalb erfahrene Betriebe ein Ersatzgerät fest einplanen. Lassen Sie das Intervall dagegen verstreichen, steht im Streitfall der Wert sämtlicher Messungen seit der letzten gültigen Kalibrierung infrage.

Über 100 Jahre Messpraxis, ISO 9001:2015 und Partner in mehr als 70 Ländern stehen hinter dieser Technik. Schulungen für Ihre Monteure gehören ebenso zum Leistungsumfang wie Reparatur und Rekalibrierung im Werk. Sprechen Sie über Ihr Auftragsprofil, bevor Sie sich auf eine Ausbaustufe festlegen. Zählerarten, Einsatzorte und erwartete Stückzahlen bestimmen, welche Prüftechnik für Prüfdienstleister sich für Sie rechnet.